Komplementärmedizin

Komplementärmedizin ist ein breites Spektrum von Behandlungsmethoden!

Komplementärmedizin ist ein breites Spektrum von Behandlungsmethoden und eine gute Ergänzung zur klassischen „Schulmedizin“. Darunter versteht man völlig unterschiedliche Methoden wie Akupunktur, Neuraltherapie, TCM, ayurvedische Medizin etc.

Ein wichtiger Aspekt der komplementären Medizin ist die Gesunderhaltung. Kommt es zu einem Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Umwelt, manifestiert sich dies körperlich als Krankheit.

Die komplementärmedizinische Therapie besteht insbesondere in der Stärkung selbstheilender Kräfte. Die Patientinnen und Patienten werden zur Wiedererlangung der eigenen Gesundheit motiviert.

Das Österreichische Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz favorisiert den Begriff Komplementärmedizin nicht als Alternative zur Schulmedizin, sondern als Ergänzung zur Schulmedizin.

Wir bieten folgenden Behandlungen an:

  • Ayurveda
  • Akupunktur
  • Neuraltherapie, Tens
  • Aderlaß – Schröpftherapie
Ayurveda
Akupunktur
Neuraltherapie-Tens
Aderlass-Schröpfen

Behandlungen

Ayurveda: Sie entstand in der vedischen Hochkultur Indiens vor mehr als 5000 Jahren und ist „Die „Wissenschaft vom langen und gesunden Leben“. Ayurveda ist die älteste noch aktive Medizin einer Hochkultur.

Ayurveda will Gesundheit erhalten und Krankheiten vorbeugen. Körper, Geist und Seele werden als Einheit verstanden. Das oberste Ziel ist, die Vitalität und Leistungsfähigkeit zu steigern. Eine gesunde Lebensweise und Heilkunde sind Mittelpunkt der Behandlungen.

Ayurveda wirkt vorbeugend und findet auch bei chronischen Krankheiten Anwendung. Beispielsweise bei Herz-Kreislauf-Problemen, bei Stoffwechselerkrankungen, Störungen des Magen-Darm-Trakts, bei allergischen Reaktionen und nach Chemotherapie und Bestrahlung.

Die ayurvedischen Medikamente bestehen zur Gänze aus natürlichen Substanzen. Durch ergänzende Behandlungen, wie Massagen, Reinigungskur und eine entsprechende Ernährung wird der Körper zusätzlich gestärkt.

Zusammenfassung der Therapiemethoden:

* Ayurvedische Ernährungsberatung
* Ayurveda Massage & Wellness
* Panchakarma- ayurvedische intensive Reinigungskur
* Ayurvedische Anal-Fistel Therapie (Ksharsutra)

Grundlage jeder ayurvedischen Therapie ist eine eingehende ärztliche Untersuchung, die besonders nach ayurvedischen Gesichtspunkten ausgerichtet ist (Pulsdiagnose, Konstitutionsbestimmung).

Akupunktur: wird häufig zur Schmerzlinderung eingesetzt. Durch Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte entlang der Haut, mit dünnen Nadeln oder durch Laser, kommt dieser Erfolg zustande. Darüber hinaus, um das Immunsystem zu stärken und den Schmerz zu lindern, werden Moxibustion und Schröpfen häufig ergänzend eingesetzt.

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Neuraltherapie: Neuraltherapie ist eine ganzheitliche Regulationstherapie und arbeitet mit örtlich wirksamen Betäubungsmitteln. Die entgleisten Regelvorgänge werden normalisiert oder verbessert und dadurch der Schmerz gelindert.

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TENS (die Transkutane elektrische Nervenstimulation) ist eine Reizstromtherapie. Durch unterbrochene Impulsfolgen wird die Schmerzweiterleitung zum Gehirn verringert oder verhindert und damit die Schmerzschwelle hinaufgesetzt.

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Kryoanalgesie (Kältetherapie): ist eine äußere Kälteanwendung zur Linderung von Schmerzen, besonders bei Prellungen und ähnlichen Verletzungen.

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Aderlass-Schröpfen

„Gereinigtes Blut verleiht dem Menschen Kraft, gesunde Haut, gutes Aussehen, einen freudigen Gemütszustand und ein langes Leben. Das Blut verbindet die belebten Wesen mit ihrem Lebenshauch (Carakasamhita Su 24.4).“

Der Aderlass gilt als Maßnahme zur systemischen Reinigung, ist also geeignet bei Erkrankungen, die sich im ganzen Körper manifestieren. Eine ideale Wirkung erzielt man früh morgens, nach Vollmond. Der Patient sollte nüchtern sein. Erfahrungsgemäß entweicht zuerst das verunreinigte Blut, das eine dunkle Färbung besitzt. Durchschnittlich werden  100 – 120 ml Blut entfernt.

In der ayurvedischen Medizin misst man dem Blutgewebe sogar eine Dosha-Gleichstellung bei. Daher wird der  Blutentzug zu den fünf wichtigsten Ausleitungsverfahren (Panchakarma) gezählt. Die ayurvedischen Indikationen für den Blutentzug beziehen sich vor allem auf Symptome, die ein „verunreinigtes Blutgewebe“ (Rektadhatu) zu erkennen geben. Diese sind dermatologische, entzündliche, Abszess- und fäulnis-bildende Erkrankungen sowie Gicht- und Pitta-artige Symptome (Hitzegefühl, Brennen, Schwindel, Aggressionen).

Als besonders wirksam hat sich der Blutentzug auch bei arterieller Hypertonie, Krampfadern und Gefäßwandablagerungen erwiesen.

Das Schröpfen ist eine Therapiemethode, die seit Tausenden von Jahren bekannt ist. Mit Hilfe der Schröpfköpfe, die sich auf der Haut fest ansaugen und Blutergüsse erzeugen, lassen sich Funktionsstörungen beheben, Schmerzen lindern, Krankheiten heilen. Die Methode, richtig angewandt, ist unschädlich und löst keine ungünstigen Nebenwirkungen aus. Ziel des Schröpfens ist die Selbstheilungskräfte zu stärken oder erst in Gang zu setzen.